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US presidential election, 2008
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21.10.2008, 23:43
Beitrag #1
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US presidential election, 2008
Wenn ich mich nicht irre wird heute in 2 Wochen womöglich feststehen wer der Nachfolger von George W. Bush bzw. der neue US Präsident wird. Mich würde interessieren, welchen der beiden Kandidaten (Barack Obama - John McCain) ihr wählen würdet, und warum!
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21.10.2008, 23:46
Beitrag #2
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RE: US presidential election, 2008
Obama wirds. Ist doch klar.
![]() *Greatest Hornets: Bill Laimbeer + World B. Free were inductet to the Hall of Fame in Year 1994* |
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22.10.2008, 00:31
Beitrag #3
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RE: US presidential election, 2008
Sei dir mal nicht zu sicher... Ich würde es Obama gönnen und würde es mir für mich und die ganze Welt wünschen, dass er Präsident wird. Aber die europäische Berichterstattung ist in dieser Hinsicht doch ziemlich eindimensional. McCain hat eine verdammt starke Wählerbasis hinter sich, die traditionellen und mächtigen Großindustrialisten sowie Ölmagnaten und vor allem die in Deutschland weitläufig unbekannten Waffenlobbyisten.
Dazu hat er als relativ linker Republikaner die Chance, einige Demokratische Wähler auf seine Seite zu ziehen. Für die Hardliner der Partei, die in ihm nicht den idealen Präsidenten sehen, hat er ja Sarah Palin geholt, die für mich fast noch schlimmer ist als George Bush. Man muss sich mal ihren politischen Werdegang und ihre Energie- und Umweltpolitik anschauen, da kann einem fast schlecht werden. Man muss sich das mal vorstellen: Die Frau behauptet ernsthaft, dass die globale Erwärmung nicht vom Menschen verursacht wird und wir weiterhin schön alle Abgase in die Umwelt feuern können; wehe wenn auch nur einer Fabrik Abgasbeschränkungen aufgedrückt werden und vom Kyoto Protokoll wollen wir ja schon mal garnichts wissen! Zu Obama ist schon viel gesagt worden, dem habe ich nicht so viel Intelligentes hinzuzufügen. Er ist eine ganz neue Art von Politiker, die ja schon fast einem Heiland ähnelt. Auch das beäuge ich natürlich kritisch, sowas birgt auch immer viele Gefahren wenn jemand zu sehr gefeiert wird. Aber natürlich erhoffe ich mir und erhoffen sich viele Leute weltweit von ihm eine ganz neue amerikanische Politik. Auch an diesem Punkt wieder der Zweifel, ob er dem wirklich gerecht werden kann (ich würde es fast bezweifeln) So oder so, ich kann mir vorstellen, dass Obama es schafft. Auch seine Frau Michelle ist keineswegs das übliche lächelnde Frauchen, keine "Hockeymom". Sie ist intellektuell Obama mindestens ebenbürtig und sicherlich wird sie sich mehr in Politik einmischen, als dies jemals eine "First Lady" vor ihr getan hat (mit Aushnahme von Hillary Clinton vielleicht, aber die startete ihr politische Karriere ja eigentlich erst lange nachdem sie aus dem Weißen Haus ausgezogen ist) Momentan sieht es wirklich gut aus für die Demokraten, der anfängliche Palin-Effekt hat sich nach den jüngsten Amtsmissbrauchvorwürfen und der Debatte gegen Joe Biden (den ich ebenfalls für sehr kompetent halte), die sie klar verlor, schon fast ins Gegenteil umgekehrt und es melden sich sogar schon die ersten konservativen(!) Republikaner, die ihren Rücktritt von der Kandidatur fordern. Ganz besonders optimistisch aber stimmt mich, dass Colin Powell angekündigt hat, Obama zu wählen und zu unterstützen. Guter Mann! Aber bekanntlich leben Totgesagte deutlich länger und dies gilt auch und vor allem in amerikanischen Wahlkämpfen. Man denke nur an Al Gore zurück, der 2000 der Präsidentschaft beraubt wurde durch einen bis heute ungeherlichen Skandal. In diesem Sinne dürfen wir gespannt sein! PS: Ach ich könnte noch so viel schreiben zu diesem Thema, das brennt mir wirklich auf der Seele. In diesem Zusammenhang kann ich auch nur das neueste Machwerk von Michael Moore empfehlen, "Slacker Uprising", frei übersetzt "Der sich erhebende Faulpelz". The Chicago Bulls team: ![]() [FONT=Arial][HIGHLIGHT=#000000][/HIGHLIGHT][HIGHLIGHT=#000000][/HIGHLIGHT][HIGHLIGHT=#000000][/HIGHLIGHT][HIGHLIGHT=#000000][/HIGHLIGHT][HIGHLIGHT=#000000]http://www.b-five.net/simleague/rosters/roster10.htm[/HIGHLIGHT][B][HIGHLIGHT=#c00000][/HIGHLIGHT][B] [/B] |
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22.10.2008, 01:11
Beitrag #4
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RE: US presidential election, 2008
Obama ist schon eine ziemliche Charisma-Bombe.
Was für eine Politik er als Präsident dann durchzieht weiss er wahrscheinlich noch nicht mal selber so genau, geschweige denn ich. Vielleicht weiss es ja seine Frau... Ein schwarzer (ok, so ganz schwarz ist er auch wieder nicht) Präsident kann den USA eigentlich nur gut tun. Und seine Weltanschauung - soweit ich mir das im Internetwirrwarr merken konnte - liegt mir auch wesentlich mehr als die von McCain. Wobei ich McCain früher (1, 2 Jahre) mal bei Letterman gesehen habe und er einiges Kluges zum Irak-Krieg gesagt hat (zumindest kein volldoofer Republikaner). Allerdings ist der Präsidentenwahlkampf in den USA noch wesentlich mehr ein Duell der Personen (im Gegensatz zu tatsächlichen Inhalten) als in Deutschland. Und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich außer "Obama = toll, McCain = doof" mir allmählich nichts mehr merken kann. Also es sei denn ich schaue ihre Standpunkte zu diversen Themen nach (Spiegel online oder wo auch immer). Aber das zählt dann wohl eher nicht als "merken"... Mein letzter Stand war so um die 10%+ für Obama, aber bei dem, sagen wir mal interessanten Wahlsystem der Amerikaner ist der Drops noch lange nicht gelutscht. Don't underestimate the Bible Belt! Was die Hardcore-Bush-Truppen machen weiss man nie. Bzw. man weiss genau was sie machen, aber ob sie genügend ihrer Jünger zusammentrommeln können ist die Frage. Spannend wird's bestimmt. |
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22.10.2008, 11:55
Beitrag #5
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RE: US presidential election, 2008
Geh, die Wahlen sind doch ein einziger Betrug > http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28941/1.html
Außerdem sind Obama und McCain dreckige Opportunisten. Obama kann nicht zu seiner wahren Religion stehen und McCain hat jetzt plötzlich stichhaltige Meinungen über Themenbereiche, von deren Existenz er vor zwei Jahren nicht einmal wusste. Es ist sehr verlockend anzunehmen, dass Obama aufgrund seiner Hautfarbe ein guter Mensch sei. Doch um soweit zu kommen, muss man schon ein gewiefter Wichser sein und ich würde sogar wetten, dass sich gar nichts Grundlegendes ändern wird, egal wer die Wahl gewinnt. (Meine Meinung beinhaltet Spekulationen, deswegen bin ich für konkrete Richtigstellungen dankbar [deswegen diskutieren wir ja auch schließlich]) Thunder Roster
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22.10.2008, 12:55
Beitrag #6
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RE: US presidential election, 2008
Danke für den interessanten Link.
Ich frage mich ja, warum wir diese Probleme nicht haben. Mehrparteiensystem? Die Frage ist allerdings auch wo der Wahlbetrug anfängt? Fängt er an wenn ein Kandidat sagt, er macht nach der Wahl X und einmal gewählt entscheidet er sich dann für Y? Fängt er an wenn "Helfer" Senioren zuhause abholen, in rauen Mengen zum Wahllokal karren und die ganze Zeit Obama/McCain in ihre Ohren flüstern? Oder erst wenn sich jemand bei der Auswertung verzählt, bzw. mal eben ein paar Wahlscheine auf der städtischen Mülldeponie entsorgt? Dass jeder Spitzenpolitiker Leichen im Keller haben muss, zu der Meinung lasse ich mich von Zeit zu Zeit auch hinreißen. Ist zumindest auch wahrscheinlicher als das Gegenteil. Die Mechanismen des Politikgeschäfts liegen mir auch null, deshalb würde ich das nie machen. Aber da ich erstens weder Obama noch McCain persönlich kenne und auch jede Menge Nicht-Politiker sich zuweilen als echte Arschlöcher entpuppen, würde ich mich mit einem Pauschalurteil meistens zurückhalten. Während dem Wahlkampf kann man sich da sowieso kaum eine Meinung bilden, da jedes Detail von der eigenen oder der Gegenseite dermaßen aufgeblasen, aus dem Zusammenhang gerissen und neu verwurstet wird. Obama ist eigentlich ein ganz schlimmer Black Panther (Ich nehme übrigens nicht an, dass Obama ein guter Mensch ist nur weil er schwarz ist, warum auch? Ich meinte nur dass den USA ein schwarzer Präsident gut tun kann.), McCain ist so alt, er stirbt garantiert während der nächsten acht Jahre (man hat schließlich noch keinen Menschen älter als 80 werden sehen), usw. usw. Falls man sich eine grobe Vorstellung machen will, auf welcher Seite man selbst steht, empfehle ich den Kandidatomat bei spiegel-online. Zwar nur eine kleine Spielerei aber trotzdem nett. Auch wenn wir zwei, Obama und ich, in kleineren unwichtigen Details nicht einer Meinung sind (Todesstrafe, 11.Sept. Sicherheitsgesetze, Truppenabzug Irak, Stammzellenforschung) gibt es einige wichtige Standpunkte, die mir bei McCain gleich mal gar nicht gefallen. Obama: Krankenversicherung für alle McCain: Nö. Obama: Abtreibung erlaubt. McCain: Nö. Obama: Irak-Krieg Einmarsch war falsch. McCain: Nö. Obama: Irak-Krieg Truppen sobald wie möglich abziehen. McCain: Nö. (da war ich eher auf McCains Seite - ein überstürzter Abzug hinterlasst wohl noch mehr Chaos) Obama: Will auch mit Diktatoren verhandeln. McCain: Will erst einmarschieren und dann vielleicht verhandeln. Obama: Findet Steuererleichterungen für "Über 250.000 im Jahr Verdiener" doof. McCain: Findet sie toll. Obama: Will ein schärferes Waffenrecht. McCain: Nicht. Obama: Will die Homo-Ehe zulassen. McCain: Nicht. Obama: Will die Uno stärken. McCain: Nicht. Beide wollen übrigens die Todesstrafe beibehalten. Ich nicht. |
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22.10.2008, 13:05
Beitrag #7
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RE: US presidential election, 2008
Marc Cuban schrieb:Beide wollen übrigens die Todesstrafe beibehalten.Das läßt sich nicht vermeiden. Wer (aktuell?) amerikanischer President werden will muß entweder tatsächlich für die Todesstrafe sein oder opportunistisch genug sein um zumindest so zu tun als ob. In diesem Punkt wirds dann schwer zu sagen was das geringere Übel ist. HAUPTSEITE DC-Automator College-Savefile College-Teamfile-Uploader |
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22.10.2008, 14:00
Beitrag #8
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RE: US presidential election, 2008
mich stört bei mcCain das er nicht wirklich konkret ist oder zumindest in dem letzten tv-duell den ich mir ganz angeschaut habe, hatte ich nur diesen eindruck. er sagt des öfteren "i know how to do this... I know how to do that ..." aber nicht wie er das machen will. und dann greift er immerwieder auf seine früheren heldentaten zurück. nicht das an der sache was falsch wäre, aber wenn ich nun einen präsidenten wähle, dann will ich schon wissen was er während seiner amtszeit vorhat zu tun und nicht immerwieder zu hören bekommen wo er vor 35 jahren gekämpft hat.
außerdem konzentriert sich seine werbekampagne mehr darauf die gegenseite fertigzumachen, als mit eigenen ideen und vorhaben zu werben! klar, das er damit hauptsächlich auf obama's unerfahrenheit hin deutet, aber der wiederrum hat meiner meinung nach eine sehr gute entscheidung mit seinem vize getroffen und nun wollen ihm auch erfahrene republikaner wie der powell (ex-außenpolitiker) im falle eines wahlsiegs als berater zur seite stehen. __ ▓▒░Los Angeles Lakers Legend░▒▓ _ ![]() Breaking News: Apple has just announced a limited edition Lebron James Iphone 4. Speculation suggests it only vibrates. No rings. |
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22.10.2008, 15:03
Beitrag #9
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RE: US presidential election, 2008
Die Umfrage zeigt ja deutlich, dass wir hier nur obama fans haben
Obama wird leider trotzdem verlieren, auch wenn er zurzeit bei den umfragen vorne liegt White America bleibt white Und Mccain wird die Politik Bushs genauso bzw. sehr ähnlich fortsetzen ich wünsche mir nur dass mccain weiß, wie er mit dem nahen osten umzugehen hat, alles andere ist mir eh egal ich möchte auch dass obama gewinnt, weil er israel nicht so übertrieben unterstützen würde, wie es bisher der fall war ( die wirtschaftliche kraft der semiten in den USA ist riesig, desshalb müssen us-präsidenten israel parteiisch unterstützen) obama würde wenigstens unparteiisch handeln (auch im besonderen fall Irak, was für mich besonders wichtig ist) nur desshalb verfolge ich überhaupt die wahl, eigentlich finde ich dass die usa in der weltpolitik eh zu viel zu sagen hat aber ändern wird sich das vorerst nicht soweit ich das bei obama einschätzen kann, würden die usa nicht mehr einfach rein, zerstören, plündern und am ende einen chaos hinterlassen auch keine zweigleisige politik betreiben wie ihr sehen könnt bin ich nicht gerade ein Fan der US´schen Politik, hoffentlich wird obama bei einem sieg das gegenteil beweisen ________________________EVIL EMPIRE________________________ ![]() ![]() ![]() Axis of Evil --> The New York Knickerbockers |
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22.10.2008, 15:33
Beitrag #10
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RE: US presidential election, 2008
InyaFace schrieb:Geh, die Wahlen sind doch ein einziger Betrug > http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28941/1.html schöner beitrag. die letzten zwei wahlen in den usa hab ich mit vollestem interesse verfolgt. aber im endeffekt war es einfach nur eine farce. ich saß tatsächlich nachts um 4 vor dem fernseher und hab gehofft, dass es bush nicht nochmal schafft. die vorzeichen waren denkbar gut. komischerweise gewann bush jedoch ganz knapp vor kerry. im nachhinein stellte sich dann heraus, dass viele potenzielle kerry wähler nicht an der wahl teilnehmen durften. das wurde so von der bush regierung eingefädelt. insgesamt war das ganze eine riesen enttäuschung für mich. auch das wahlsystem der usa, über das ich zu diesem zeitpunkt bestens informiert war, hat mich fast schon erschreckt. momentan führt obama ja relativ deutlich in den umfragen. bei der wahl kann es jedoch wieder ganz anders aussehen. wenn die schlüsselstaaten an mccain gehen (egal wie knapp und durch welche mittel), dann gewinnt letzten endes auch mccain. auch wenn die mehrheit der amerikanischen bevölkerung für obama als präsident ist (es wäre nicht das erste mal). des weiteren hoffe ich, dass falls obama präsident werden sollte, er nicht vorzeitig von irgendeinem verrückten erschossen wird. davon gibt es genug auf der welt. ich will nicht unbedingt sagen "gerade in den usa". aber ein schwarzer präsident würde einigen überhaupt nicht passen. was das ansehen von amerika in der welt betrifft, wäre obama sicherlich die richtige wahl. das merkt man ja auch ganz deutlich an der internationalen berichterstattung. oder auch daran wie obama in deutschland gefeiert wurde, als er zu besuch war. das interessiert im endeffekt aber überhaupt nicht. denn wählen dürfen ja bekanntlich nur amerikaner. ich hoffe es wird obama, entschieden ist die wahl aber nocht nicht! http://www.b-five.net/simleague/rosters/roster20.htm
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